Drupal Entwickler verwendet WordPress – Warum?

Alex stellt in seiner jüngsten Blogparade die Frage:
Welches CMS benutzt du?

Für mich als Drupal Entwickler ist das eine interessante Frage, auf die es einige (für manche vielleicht) unerwartete Antworten gibt:

Welches CMS verwendest du?

Für meine eigenen privaten und geschäftlichen Blogs sowie zwei kleine geschäftliche Websites verwendet ich WordPress.

Nebenbei verwende ich eine lokale JSPWiki installation. Diese hat mir in den vergangenen Jahren hervorragende Dienste im Bereich des persönlichen Wissenmanagements (PKM) geleistet. Gleichzeitig habe ich aus dieser PKM Installation per Skript automatisiert bestimmte Seiten für eine private Webpage erzeugt und publiziert.

Für das Wissensmanagement verwende ich nun Google Docs/Drive, Dropbox und spezifischere Tools wie z.B. JIRA. Die besagte private Site habe ich nach WordPress migriert.

Warum verwendest du es?

WordPress is der de facto Standard für echte Blogs (mit Pingback Funktionalität etc.) und sorgt für gute Integration in die Blogosphäre. Da ich mehrere Blogs betreibe ist es naheliegend für mich, kleinere Websites selbst dann ebenfalls mit WordPress zu betreiben, selbst wenn das Blog dort nicht im Mittelpunkt steht.

Nenne mir Vor-und-Nachteile deines CMSs?

Hauptvorteil ist für mich die gute Integration in die Blogosphäre. Auch als Drupal Entwickler weiß ich das zu schätzen, obwohl manche in der Drupal / Symfony Community der Meinung sind WordPress wäre ein Paradebeispiel für schlechten Code. Fakt ist: Es funktioniert und die Integration ist unübertroffen gut. Ein weiterer Pluspunkt ist die Verfügbarkeit unzähliger schicker Themes.

Wie sieht es mit anderen CMSen aus?

Geschäftlich habe ich in den letzten Jahren vor allem als Symfony Entwickler gearbeitet. Da Drupal ab Version 8 auf Symfony Komponenten aufsetzt, fällt es mir leicht, auch meine Dienste als Drupal Entwickler zu vermarkten. Ansonsten habe ich schon JSPWiki, SnipSnap, MediaWiki, TikiWiki und einige andere CMS und Wiki Systeme verwendet.

Und dein Fazit?

Für Blogs und kleine Websites ist WordPress weiterhin das System meiner eigenen Wahl.